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DAS VERSCHWUNDENE PARADIES

Dass die Sahara einst ein grünes Paradies voller Menschen war, wissen wir durch Felszeichnungen und jahrtausendealte Steinmonumente, die sie uns hinterlassen haben. Aber wer waren diese Menschen? Woher kamen sie und wohin gingen sie, als das fruchtbare Land in dem sie lebten zur Wüste wurde? Bis jetzt gibt es darauf kaum Antworten.

Die Forschung auf diesem Gebiet ist noch recht jung. Einzelne dieser rätselhaften Steinmonumente wurden zwar schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckt und seitdem von verschiedenen Wissenschaftlern untersucht, aber erst neue Techniken, wie die Satellitenfotografie, öffneten den Blick für das wahre Ausmaß dieser Hinterlassenschaften.

Die Haupt-Fundgebiete der verschiedenen prähistorischen Monumente in der Sahara..
Die Haupt-Fundgebiete der verschiedenen prähistorischen Monumente in der Sahara..
   

Nach meinem Wissen über die bisherigen Erkenntnisse sind die Meisten der Steinmonumente in der Sahara wohl Gräber. Es wurden aber auch Bauwerke gefunden die, obwohl sie genau so aussehen wie die Gräber, nicht zur Beerdigung Toter dienten. Datierungen haben verschiedenen Zeiträume ergeben, die von rund 6.000 vor Christus bis in die frühe Zeit nach Christus reichen (Garamanten). Die zeitliche und räumliche Verteilung und auch die unterschiedlichen Bauformen legen nahe, dass die Erbauer vermutlich verschiedene Völker waren. Die ganze Sahara ist geradezu übersät von Artefakten unterschiedlicher Größe und verschiedener Bauform.

Die verschiedenen Steinmonumente sind über die ganze Sahara verteilt.
Die verschiedenen Steinmonumente sind über die ganze Sahara verteilt.
   

Tausende prähistorischer Bauwerke sind alleine im Tassili und Ahaggar zu finden.
Tausende prähistorischer Bauwerke sind alleine im Tassili und Ahaggar zu finden.
   
Aus der Nähe ist die Menge der Fundstellen zu erkennen.
Aus der Nähe ist die Menge der Fundstellen zu erkennen.
   



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