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FLORALE MEGACITY
DER BAKONI

Bekannt waren die Reste von Terrassen und Mauern, die ein großes Gebiet im Nordosten von Südafrika bedecken, schon immer, aber niemand nahm Notiz von ihnen. Überhebliche weiße Farmer taten sie ab, als Ruinen alter Negerstämme, die keiner näheren Betrachtung Wert sind.
Das hat sich geändert und heute sind sie unter dem Namen "Bakoni-Ruins", gegenstand archäologischer Forschung. Diese Zeugnisse aus einer fernen Vergangenheit ziehen sich über hunderte von Kilometern durch das Land, aber noch immer weiß niemand wirklich wer ihre Erbauer waren und wie alt sie sind.

Images courtesy of Google Earth™

Mir gefällt an den Bakoni-Mauern vor allem ihr florales Muster. Größere Siedlungsflächen mit Behausungen und Zugangswegen sehen aus, wie Blumen und Blätter an Stielen. Nach mündlichen Überlieferungen soll ein "Volk aus dem Norden" vor langer Zeit diese Städte angelegt haben. Die Gleichmäßigkeit der Strukturen, über ein riesiges Gebiet von rund 10.000 Quadratkilometern, zeugt von einer etablierten, hoch entwickelten Zivilisation, die hier über Jahrhunderte existiert haben muss. Im Web verbreitete Geschichten, dass diese Artefakte über 200.000 Jahre alt seien, gehören allerdings ins Reich esoterischer Märchen.